die Orgel

unsere Glocken

zum Denkmal MariensÀule

200 Jahre Pfarrkirche St. Jakobus d.Ä.

ehemalige Kapelle in Dittelsheim aus 1727


Die Geschichte einer Kirche,                   
und einer Pfarrei ist stets verknĂŒpft mit der Geschichte des Dorfes und des Landes, zu der sie gehört.

Die erste urkundliche ErwĂ€hnung der damals St. Gallus und St. Sebastian geweihten Pfarrkirche finden wir in einer Urkunde aus dem Jahr 1407. Damals wurde die Pfarrei Hessloch mit Einwilligung des Papstes Gregor XII. des von Johann von Hirschhorn gegrĂŒndeten Karmeliterkloster zu Hirschhorn inkorporiert. Damit war ab 1410 die Kaplanstelle an die Karmeliten in Hirschorn gegangen, die von da an fast ununterbrochen die Pfarrer fĂŒr die Gemeinde Heßloch stellten.
Der VorgÀngerbau war höchstwahrscheinlich ein Bauwerk aus romanischer Zeit. Einen Hinweis gibt uns die Festschrift zur 100-Jahrfeier 1910.
Bei den damals durchgefĂŒhrten Verputz arbeiten fand man entsprechend bearbeitete Steine, die beim Wiederaufbau der Kirche von 1808 bis 1810 im Mauerwerk verwendet wurden.
Zu bemerken ist auch, dass der VorgÀngerbau gegen Osten ausgerichtet war.
Informationen liegen vor und lassen auf eine kleinere Kirche schliessen.
Die LÀnge des Kirchenschiffs war etwa 14m, Breite etwa 8.5m Höhe etwa 7m.
Der Turm etwa 7,5m lang, 6,5m breit und 17m hoch.
Am 16. Juni 1775 musste die Kirche wegen BaufÀlligkeit aufgegeben werden.

Der Neubau der jetzigen Kirche war einst ein zĂ€hes Ringen um jeden Stein. Die Freiherren von Dalberg, die damals in Hessloch das Sagen hatten, und das Kloster Hirschhorn, an das die Pfarrgemeinde angegliedert war, konnten sich nicht ĂŒber die Kosten fĂŒr einen Kirchenneubau einigen. Kirche  1930

 

Schließlich mussten unsere Vorfahren die Sache mehr oder minder selbst in die Hand nehmen.
Bereits 1775 hatte die Gemeinde ĂŒber keine eigene Pfarrkirche mehr verfĂŒgt nachdem sie ihre alte Kirche wegen BaufĂ€lligkeit aufgeben mussten. Eine Glocke war vom Turm gefallen.
Dieser Glockensturz war der unglĂŒckselige Schlusspunkt hinter einer ganze Serie von Katastrophen, die die VorgĂ€nger-Kirche im DreißigjĂ€hrigen Krieg (1618 bis 1648) und im PfĂ€lzischen Erbfolgekrieg (1688 bis 1697) heimgesucht hatten. 1701 wurde die Kirche geschĂ€ndet berichtet Pater Franz in seinem Tagebuch. 1711 hat Pater Franz den miserablen Zustand die Kirche und ihre Einrichtungen beklagt. Er hat damals sie notwendigsten Reparaturen aus der Kirchenkasse bezahlt, weil ihm der Dienstweg zu umstĂ€ndlich und weniger Erfolg versprechend zu sein schien. Die finanziellen Mittel fehlten um grössere BauschĂ€den zu beheben.

 

 

 

 



35 Jahre lang musste die Pfarrgemeinde die Hospitalkapelle fĂŒr ihre Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen benutzen. Auf dem Liebfrauenberg, nur wenige hundert Meter abseits der Straße nach Westhofen stand die Kapelle, die bereits 1326 in Urkunden erwĂ€hnt wird, und andererseits auch an eine der Ă€ltesten Stiftungen in unserer Gegend erinnert.
Nach dem Bau der „neuen Kirche“ wurde die Kapelle 1817 abgetragen. Die Kosten der neuen Kirche waren so groß, dass man die Kapelle nicht mehr unterhalten konnte. Ein Denkmal am Liebfrauenberg erinnert noch heute an diese Kapelle.

Als dann im Jahr 1806 das Heiligen Römische Reich Deutscher Nation und mit ihm die seit tausend Jahren bestehende Reichsordnung unterging, erloschen endgĂŒltig auch die alten FĂŒrsorgepflichten der Ortsherrschaften derer von Dalberg; zu alledem hatte die Gemeinde unter der französisch-napoleonischen Besetzung zu leiden.
Das frĂŒher so angesehene, reiche und mĂ€chtige Erzbistum Mainz war aufgelöst, die kirchlichen GĂŒter waren eingezogen, Bischof Colmar, der erste Bischof nach den Erzbischöfen von Mainz, ging sozusagen am Bettelstab.
Die Chance eine „neue“ Pfarr-Kirche zu bekommen mĂŒsste den Menschen unter derart widrigen Bedingungen damals also fernab der Vorstellungskraft gelegen haben – und dennoch: Unsere Vorfahren haben es, wohl motiviert durch einen tiefen Glauben, Mut und sicher auch reichlich Tatkraft geschafft, u n s e r e heutige Jakobuskirche zu erbauen.
Im Jahre 1808 entschloss sich die Pfarrgemeinde den Bau einer neuen Kirche zu beginnen.


Von 1794 bis 1815 gehörte Rheinhessen, wie alle linksrheinischen Gebiete Deutschlands, zu Frankreich.
Departement_Donnersberg
Unter der Regierung Kaiser Napoleons, der Zeit des PrĂ€fekten Jeanbon de St. Andre’ und dem damaligen Bischof Colmar, konnte endlich der Bau der heutigen Kirche begonnen werden.

Bischof Colmar
Am 20. Dezember 1783 empfing er nach dem Studium der Philosophie und Theologie in Straßburg die Priesterweihe. 1802 wurde er durch NapolĂ©on zum Bischof von Mainz ernannt. Colmar wurde am 24. August 1802 in Paris zum Bischof geweiht.
In seine Amtszeit fĂ€llt die Neustrukturierung und Neuorganisation der Reste des alten Erzbistums zum neuen Bistum Mainz. Dazu gehören insbesondere die seelsorgerischen Aspekte, die nach dem Ende der adligen Herrschaft im alten Erzbistum neu auflebten. Colmar grĂŒndete 1803 ein Priesterseminar und berief Bruno Franz Leopold Liebermann zu dessen Regens.
Besondere Verdienste hat Colmar sich durch die Rettung der bereits zum Abriss freigegebenen Dome von Mainz und Speyer erworben. Seine Grabplatte befindet sich im Mittelgang des Mainzer Doms.

 

Der Grundstein
Am 25. Oktober 1808 wurde der Grundstein zum Neubau der jetzigen Kirche gelegt.
Der Grundstein enthÀlt Pergamente in deutscher, französischer und lateinischer Sprache.
Am 16. September 1810 konnte das neue Gotteshaus zur Ehre Gottes, der Jungfrau Maria und des Kirchenpatrons Gallus von Dekan Geeb eingesegnet werden.
Zu dieser Zeit war Johannes SteingĂ€ĂŸer Pfarrer von Hessloch,
 


Die Kirchweihe und Altarweihe durch Bischof Colmar
Am Sonntag, den 25 Juli 1813, dem Fest St. Jakobus des Älteren, wurde die Kirche und der Hochaltar zu Ehren des Apostels von Bischof Colmar geweiht. Die Reliquien wurden im Grab fĂŒr die hl. Martyrer im Hochaltar beigesetzt und ein SchriftstĂŒck mit folgendem Text beigefĂŒgt:
Am 25.Juli 1813 habe ich, Joseph Ludwig Bischof von Mainz diesen Altar zu Ehren des hl. Apostels Jakobus geweiht. Die Reliquien der heiligen Martyrer Amadeus, Victorinus und der anderen aus dem alten Altar ĂŒbertragenen Heiligen, deren Namen wegen des Alters der Aufstellung niemand lesen konnte, habe ich beigesetzt.“

Jakobus der Ältere war einer der JĂŒnger Christi.
Er erlitt als erster Apostel den MĂ€rtyrertod. Dies geschah auf Befehl von König Herodes zu Ostern des Jahres 44 in Jerusalem. In der 816 erbauten Jakobuskirche in Spanien fanden die sterblichen Überreste ihre letzte RuhestĂ€tte. Daraus entwickelte sich der berĂŒhmte Wallfahrtsort mit der Kathedrale Santiago de Compostela, der bis zur Reformationszeit mehr Wallfahrer aufzuweisen hatte als Jerusalem. Zu dem Ort im Nordwesten Spaniens bildeten sich zahlreiche
Pilgerstraßen aus ganz Eropa.

Pfarrer SteingĂ€sser schreibt in der Pfarrchronik: ”Die Reliquien der Heiligen aus den alten AltĂ€ren, deren Namen wegen des Alters der Urkunden nicht lesbar sind, habe ich in den ReliquiengrĂ€bern der NebenaltĂ€re deponiert, damit sie nicht entehrt werden sollen.
Dies geschah am 26.Juli 1813.”

Bei der Erbauung der Kirche hat man wohl sehr sparen mĂŒssen. Die gesamten Ausgaben betrugen 10 800 Gulden. Das Innere war kahl, der Hochaltar stillos, SeitenaltĂ€re fehlten. Auch fĂŒr einen Turm war kein Geld vorhanden. Dass die Kirche in ihrer Verödung keine religiösen GefĂŒhle wecken konnte, sahen die Bessergesinnten in Heßloch wohl ein“, berichtet die Pfarrchronik.
Deshalb hat man sich 1869 entschlossen, einen Marienaltar aufzustellen.


Im Jahre 1878 wurde die Kirche innen restauriert. Dabei wurde auf Vorschlag des Mainzer Dombaumeisters ein Triumphbogen zwischen Chor und Kirchenschiff errichtet.
Altar12

 

Dazu die Pfarrchronik:“
Der Kirchenvorstand beschloss die innere Renovierung.

Der Plan des Dombaumeisters Lukas einen (arcus triumphalis) Triumphbogen vor den Chor zu setzen, fand keinen Beifall des Kirchenvorstandes aus GrĂŒnden von ungewohnten VerĂ€nderungen und der Kosten.

“ Der Bogen wurde wahrscheinlich trotzdem im gleichen Jahr eingebaut, offensichtlich konnte sich der Pfarrer
ĂŒber die Bedenken des Kirchenvorstands hinwegsetzen. Die FlĂ€chen dieser bogenartigen Öffnung wurden von einem Kirchenmaler ausgemalt.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Altarbild aus der alten Kirche Altarbild

Das heute noch vorhandene Altarbild stammt aus der Antoniterkirche in Alzey.
Es wurde um 1700 durch Pater Franziskus von Hl. Philipp
(1696-1715), Pfarrer in Hessloch fĂŒr die Gemeinde erworben.
Das Bild wurde mit einem neuen Rahmen versehen und in die alte Kirche gebracht. Die alte Kirche wurde im Jahre 1775 aufgegeben.
Das Bild kam dann in die 1812 fertig gestellte, heutige Kirche.
Am Anfang des 20. Jahrhunderts hing das Bild auf der linken Seite im Kirchenschiff zwischen Fenster und Marienaltar.
Von dort kam es nach eingehenden Überlegungen 1962 hinter den Hochaltar.
Das Bild stellt die Verherrlichung der Gottesmutter durch die heiligen Frauen dar.
Die dargestellten Heiligen sind:
die hl. Agnes (mit einem Lamm, dem Symbol der Unschuld)
die hl. Barbara (mit Kelch und Hostie)
die hl. Christina v. Bolsena (mit Schlangen oder Pfeilen)
die hl. Lucia (mit einem Dolch am Hals)
die hl. Ursula von Köln (mit MÀrtyrerkrone und Pfeil oder Lanze)
die hl. Margarete (mit Drachen hinter der Hand der hl. Ursula)
die hl. CĂ€cilia (mit Orgelpfeifen und Noten)
die hl. Katharina v. Alexandrien (mit zerbrochenem Zackenrad und Schwert)
die hl. Dorothea (mit Äpfeln im Korb) Der Henker hatte sein Opfer verspottet, musste aber seinen Irrtum einsehen und starb als Christ selbst fĂŒr den zuerst verfolgten Glauben.
 

 

 

 

 


Beurteilung
Nach Georg Dehio, „Handbuch der deutschen KunstdenkmĂ€ler Rheinland-Pfalz und Saarland", Auflage 1964, kann die Entstehung des GemĂ€ldes in der ersten HĂ€lfte des 17. Jahrhunderts angenommen werden. Bei der Restauration und Reinigung des GemĂ€ldes in den Jahren 1994 bis 1996 und 2005 wurde nach einer Signierung geforscht. Man hat nichts gefunden. Man kennt also weder den Maler, noch den genauen Zeitpunkt der Entstehung. Fest steht nur, dass sich der Maler an italienische Vorbilder gehalten hat. Diese Komposition, die das Bild wie eine Pyramide aufbaut, ist ein typisches Zeichen italienischer Renaissance. Bei Dehio wird es auch als aus den Niederlanden entstanden bezeichnet.

 

 


KĂŒmmernis


Im Innern der Pfarrkirche befinden sich interessante Heiligenstatuen und Fenster.

Im Eingangsbereich der Kirche befindet sich die Figur der heiligen KĂŒmmernis. (Bild rechts) Die in unserer Gegend eher seltene Darstellung einer gekreuzigten Frau stammt vermutlich aus der 1806 abgebrochenen Hospitalkapelle.
VerbĂŒrgt ist die historische Existenz durch keinerlei Quellen.
Das, was bei uns als "KĂŒmmernis" bezeichnet wird, heißt ursprĂŒnglich eigentlich "Wilgefortis". Wahrscheinlich vom lateinischen "Virgo fortis", also "starke Frau".

Im Deutschen legte man die Bedeutung mehr auf das Leid und so wird sie dort als "KĂŒmmernis" verehrt.
In ganz Europa entstand im 14. Jahrhundert ihre Verehrung als Heilige. Sie wurde besonders angerufen von Frauen, die Erlösung von schlimmen hÀuslichen ZustÀnden erbaten, ganz besonders die Erlösung von MÀnnern, die gewalttÀtig gegen sie waren.

Die Geschichte der KĂŒmmernis: Als sehr junges MĂ€dchen wurde Wilgefortis von ihrem Vater einem heidnischen König als Frau versprochen. Wilgefortis aber machte ein KeuschheitsgelĂŒbde, um dieser unheiligen Allianz zu entgehen.
Sie betete zu Gott, dass Er sie hĂ€sslich machen sollte. Dieses Gebet wurde erhört und ihr wuchs ein großer Bart im Gesicht.
Das war das Ende der Verlobung. Ihr Vater, erzĂŒrnt wegen ihres Verhaltens, veranlasste im Zorn ihre Kreuzigung.
Der Kult wird heute nicht mehr praktiziert; dennoch ist die Statue in Hessloch eine RaritÀt.


 

 

 

Im Bereich des Hochaltares ist links das Fenster des hl. Jakobus zu sehen, rechts das Fenster des hl. Sebastian.
Außerdem sind vorn links eine Skulptur von Jesus und rechts des hl. Josef angeordnet.

 

 

Um den Zelebrationsaltar sind die Skulpturen der heiligen Jakobus, Sebastianus, des hl. Wendelin und des hl. Paulus angesiedelt.
Der hl. Petrus ist auf der Emporenseite angeordnet.

 

 

.



Maria2014

 

 

Im Eingangsbereich steht die

spÀtgotische Muttergottes,

sie stand frĂŒher in der

Hospitalkapelle.
 

Sie wurde 1947 restauriert.

Ihre Entstehung wurde auf ca. 1450 datiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Glasfenster im Altarraum, links

Die Szene stellt die VerklĂ€rung Jesu auf dem Berg Tabor dar.St-Jakobus Bei MatthĂ€us lesen wir: “Sechs Tage danach nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und fĂŒhrte sie auf einen hohen Berg. Und Er wurde vor ihren Augen verwandelt; Sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und Seine Kleider wurrden blendend weiß wie das Licht. Da erschien plötzlich vor ihren Augen Mose und Elija und redeten mit Jesus. (Mt 17, 1-3).”
Oben in der Mitte ist also Jesus, der Herr, und die Hand darĂŒber ist die Hand des Vaters, der sagt: Das ist mein Geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf Ihn sollt ihr hören. (Mt 17, 5).
Die JĂŒnger, die Jesus mitgenommen hat, sehen Ihn in der VerklĂ€rung im GesprĂ€ch mit Mose und Elija. Deswegen schlĂ€gt Petrus vor, drei HĂŒtten zu bauen. Wörtlich sagt Petrus: Herr, es ist gut, daß wir hier sind. Wenn Du willst, werde ich hier drei HĂŒtten bauen, eine fĂŒr Dich, eine fĂŒr Mose und eine fĂŒr Elija. (Mt 17, 4)
Die dargestellten Personen sind entweder an ihren Attributen oder an Zeichen erkennbar, die aus dem Leben der Heiligen entnommen sind. Dabei ist Christus im Zentrum und verbindet das Himmlische, dargestellt durch die Hand Gottes, des allmÀchtigen Vaters und das Irdische, dargestellt durch die Vertreter aus dem Alten Testament, Mose und Elija, und die Vertreter des Neuen Testaments, Petrus und die beiden Donnersöhne Johannes und Jakobus.
Mose ist erkennbar an den Gesetzestafeln, eine Anspielung auf die Szene auf dem Berg Sinai, niedergeschrieben im Buch Exodus, als Mose die Zehn Gebote von Gott entgegennahm.
Elija ist erkennbar an dem Mehltopf und dem Ölkrug. Dies geht auf eine Begegnung Elijas mit der armen Witwe zurĂŒck, beschrieben im 1. Buch der Könige, wo Elija der Witwe verheißt: Der Mehltopf wird nicht leer werden und der Ölkrug nicht versiegen bis zu dem Tag, an dem der Herr wieder regen auf den Erdboden sendet. (1 Kon 17, 14).
 In der unteren Reihe sind die drei Apostel dargestellt, die Jesus begleiteten. Petrus ist erkennbar am SchlĂŒssel, Johannes an dem Buch mit dem Adler, und Jakobus an der MĂ€rtyrerkrone. Er handelt sich hierbei um Jakobus den Älteren, Bruder des Johannes und erster der Apostel, der den MĂ€rtyrertod erlitt.


 

 

 

 

 

 


Turmbau
Weil der hölzerne Dachreiter die Mauern der Kirche auseinander drĂŒckte, wurde seine Entfernung nötig.
Er sollte durch den Bau eines steinernen Turms ersetzt werden.Turm klein
Am 23. August 1860 wurde der Grundstein des Turmes gelegt und 1862 wurde er fertig gestellt.

Zu dieser Zeit war Wilhelm-Emmanuel Ketteler Bischof von Mainz.
In Hessloch lebten damals 791 Katholiken, 66 Protestanten und 78 Juden.

Seit 1868 gehören die Gemeinden Dittelsheim, Frettenheim, Dorn-DĂŒrkheim und Hillesheim als Filialgemeinden zur Pfarrei Hessloch. Dies bestĂ€tigt Pfarrer G. H. Schlink in der Pfarrchronik.
Am 3. Mai 1869 wurde ein Mutter Gottes-Altar errichtet.
Der Hochaltar und der Josefsaltar wurden 1887 aufgestellt.

Am 8. Dezember 1903 fand die Weihe vier neuer Glocken statt. Sie waren auf die Töne D, F, G und A gestimmt. Die alten Glocken wurden nach Bechtheim verkauft.
1910 wurde die Kirche erneut renoviert, der Speicher bekam einen neuen Fußboden, zur besseren LĂŒftung wurden Dachfenster eingebaut, das Dach wurde ausgebessert und ein Blitzableiter installiert. Das Innere der Kirche wurde neu gestrichen. Der Kreuzweg, der sich noch heute in der Kirche befindet, wurde angeschafft.

Die fast 100 Jahre alte Stumm-Orgel musste einer modernen Orgel mit insgesamt 20 Registern Platz machen. Sie ist, nach einigen Umbauten, bis heute erhalten.
Im Laufe des Jahres 1912 wurde in der Kirche St. Jakobus die Beleuchtung elektrifiziert.

 

 

 

 

 



Glockenabschied1917

Die Folgen des Weltkrieges 1914-18 zeigten sich auch in Heßloch. Im August 1917 mussten die drei grössten der vier neuen Glocken und die Prospektpfeifen der neuen Orgel an der Metall-Sammelstelle des Bahnhofs Monzernheim abgeliefert werden.

 (Bild der 3 Hesslocher Glocken aus 1917)


Bereits kurz nach Ende des Krieges konnten zwei neue Glocken durch die Opferfreudigkeit der Gemeinde angeschafft werden. Sie wurden am 25 September 1920 geweiht.

 

 

Im November 1921 kam die Gemeinde wieder in Besitz neuer Prospektpfeifen. Aus KostengrĂŒnden waren diese Pfeifen allerdings aus minderwertigem Zink. Bei der Orgelrenovierung 1998 wurden sie durch neue Zinnpfeifen ersetzt.

 



Bei der Renovierung 1936 wurde der 1878 eingebaute Bogen wieder entfernt.
Der Hochaltar wurde etwas erhöht, die Trennung zwischenAltar bis 1963 Altarraum und Kirchenschiff geöffnet.

 

 

Im Zweiten Weltkrieg fielen einige Bomben auf Felder rings um Heßloch. Die Fenster der Kirche gingen teilweise zu Bruch, aber Menschen kamen Gott sei Dank nicht zu Schaden. 1942 wiederholte sich, was die Gemeinde bereits aus dem Ersten Weltkrieg kannte: Zwei von drei Glocken mussten vom Turm geholt werden.
1948 konnte man durch Spenden die zerbrochenen Fenster wieder ersetzen.
Am 11.2.1953 wurden vier neue Glocken von Bischof Albert Stohr geweiht, die bis heute im Hesslocher Kirchturm hÀngen.
Immer wieder wurden einige grössere Umbau - und Renovierungsarbeiten an der Kirche, der Sakristei und der Orgel nötig: 1930, 1963 und 2006 wurde die Kirche neu gestaltet.

Der jetzige Hochaltar wurde 1963 durch Bischof Hermann Volk geweiht.
Der neue, in die Mitte der Gemeinde gerĂŒckte Zelebrationsaltar wurde
am 28.1.2007 von Bischof Karl Kardinal Lehmann geweiht.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umgestaltung und Renovierung 1962
Die Kirche wurde öfter renoviert und ist dabei jeweils dem Geschmack der Zeit angepasst worden.
So steht in der Pfarrchronik: „Am 1. 5. 1962 begann in unserer Pfarrkirche eine grössere Renovierung. vor Renovierung
Alle drei (AltÀre), aus vielen Stilelementen zusammengebaut, stellen keinen grossen Wert dar und werden nicht mehr aufgestellt.
Der Hauptaltar ohne festes Sepulcrum, so nennt man die im Altarstein fĂŒr Reliquien vorgesehene Stelle, ist sowieso nicht mehr zu verwenden.
Unter dem Holzaltar kommt eine ausgebeulte Sandsteinmensa ohne Reliquien aus dem Jahre 1630 zum Vorschein. Der Kern des Altares ist primitiv aus Backsteinen gemauert, zwischen Mensa und Kern ein ganz einfaches Sepulcrum mit vier ReliquiengefĂ€ĂŸen: ein Glas, ein Lederetui und zwei BleigefĂ€ĂŸe, nur eins ist noch einwandfrei versiegelt. Ausgewiesen Bischof Joseph Ludwig Colmar, wohl 25. 7. 1813.
Die Eröffnung des Sepulcrum geschieht am 7. Juni durch Probst Adams aus Worms.“

 


Der Hochaltar wurde durch einen massiven Altar aus grauem Marmor ersetzt.
Die Sakristei wurde umgebaut.
Neue BĂ€nke, ein neuer Fussboden und eine elektrische Heizungsanlage wurden eingebaut. Die BeichtstĂŒhle, das Altarbild und die Kanzel wurden renoviert. Der Außenputz der Kirche wurde komplett erneuert, das Dach des LĂ€ngsschiffes komplett saniert.
Auch der Turm wurde neu eingedeckt. Das Gotteshaus wurde in einem grauen Farbton gehalten, die Decke in einem lichten gelb.
Die Renovierung kostete damals 135.430,65 DM
Am 28.7.1966 wurde ein elektrisches GelĂ€ut fĂŒr die vier Glocken montiert. 1968 und 1998 wurde die Orgel renoviert.
Am 14.4.1980 wurde die Kirche mit neuen Farben versehen, die 1962 entfernten Skulpturen wurden an den SeitenwÀnden wieder angebracht.
Die Renovierung dauerte acht Wochen und wurde ausschliesslich aus Mitteln und Spenden der Pfarrgemeinde finanziert.

 

 

 

 

 

 

Seitenaltar2014

 

Seitenaltar aus 1740

Die Pfarrchronik berichtet weiter:
 

Der Altar (Siehe Bild links) war in der alten Mölsheimer Kirche von 1740 bis 1933
als Barockaltar der Jungfrau Maria geweiht.


Nach dem Bau der neuen Mölsheimer Kirche 1936 stand er als Seitenaltar im Gotteshaus.


Durch Umgestaltung der Mölsheimer Kirche wurde dieser Altar frei und konnte
1962 in Hessloch aufgestellt werden.
 


Die Barockmadonna, die frĂŒher neben dem Hesslocher Hochaltar stand,
wurde auf dem Seitenaltar aufgestellt.
 


Dieser steht heute noch an der linken Seite, gegenĂŒber der Kanzel aus der Bauzeit.
 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Renovierung 2006


Zwischen 20.5.06 und 26.1.2007 wurde unsere Kirche renoviert und umgestaltet.
Altar2014

Es waren folgende Aufgaben zu bewĂ€ltigen: Beseitigung der BauschĂ€den, die zum Teil auch durch die großen Schwankungen des Turms (beseitigt 17.9.2001) und SchĂ€den der Fundamente verursacht wurden, man stellte fest, dass die Kirche keine eigentlichen Fundamente hat.
Demontage der Elektroheizung, die unter den KniebÀnken installiert war. Sie erreichte eine OberflÀchentemperatur von 120°C und stellte eine GefÀhrdung der Gottesdienstbesucher dar. Zudem kam es auf der Empore im Bereich der Orgel durch die daneben installierte Rohrheizung wÀhrend der kurzen Aufheizphasen zu starken Temperaturspannungen in der Orgel.

Die jetzige Heizung wird mit Gas betrieben und besitzt drei WĂ€rmestationen.

Die liturgischen Orte wurden neu gestaltet mit Neuerwerb eines Altars, Ambos und Tabernakels, Schaffung einer Nische mit Marienverehrung, Teilerneuerung des Putzes, Neuverlegung des Fußbodens etc.

FĂŒr das an der ChorrĂŒckwand befestigte Altarbild wurde eine neue Retabelwand ĂŒber dem Altar errichtet, die einerseits die Tiefe des großen Altares reduziert und andererseits dem mĂ€chtigen GemĂ€lde eine gebĂŒhrende Rahmung verleiht.
Dieses Ensemble aus Altar, Retabelwand, Tabernakel und GemÀlde erinnern an einen Hochaltar wie er vor 1963 vorhanden war.neuer Altar

 Zudem ist auf dem ehemaligen Hochaltar nun der Tabernakel aufgestellt. Auf diese Weise ist die „historische Achse“ des Kirchenraums gewahrt, wĂ€hrend gleichzeitig die neuen liturgischen Funktionsorte ausgewogen integriert sind. Das zunĂ€chst kritisch aufgenommene neue Raumkonzept hat sich bewĂ€hrt. Der Altar in der Mitte der Kirche wird als Bereicherung empfunden, der gewonnene Freiraum im Chor bei einem Requiem zur Aufstellung des Sargs oder an Festtagen z.B. durch SĂ€nger genutzt.
Trotz einer erweiterten FunktionalitĂ€t ist der Kirchenraum ĂŒbersichtlich und „aufgerĂ€umt“, was als angemessen und wohltuend empfunden wird.


ResĂŒmee
Das II. Vaticanum hat eine Erneuerungsbewegung – besonders in der Liturgie – angeschoben, die viele Riten und Symbole wieder mit ihrem biblischen und spirituellen Kern zusammengebracht
und verstehbar gemacht hat. Auch wenn – besonders in der Euphorie der ersten Jahre nach dem Konzil – manche Riten und RĂ€ume durch einen ĂŒbermĂ€ssigen Purifizierungswillen verloren gingen, so besteht die wohl grösste Leistung darin, die Liturgie als bewusstes Tun aller wiederzubeleben. Damit einher ging eine neue SensibilitĂ€t im Umgang mit den GlĂ€ubigen, die Mitfeiernde sind, und den Riten und Symbolen, die der Fassungskraft der Gemeinde angepasst sein sollen.
Im Zuge dessen wurde der Zentralraum, der ein gemeinsames Wahrnehmen und Handeln besonders gut ermöglicht, ein wichtiges Raumkonzept
PrĂŒfstein ist dabei immer die Frage, helfen Raum und Liturgie Gottes Gegenwart erfahrbar zu machen.
Ganz im Sinne des Psalmisten, der Gott dankt (Ps 18,36 f.): „Du gabst mir deine Hilfe zum Schild, deine Rechte stĂŒtzt mich; du neigst dich mir zu und machst mich gross. Du schaffst meinen Schritten weiten Raum. (Frau Lempges BO)

 


Neuer Altar
Am 28.01.2007 feierte die Gemeinde Dittelsheim-Hessloch gemeinsam mit dem Bischof Karl Kardinal Lehmann die Wiedereröffnung und die Weihe des neuen Altares.Bild3 klein1


 

Der Altar, den der KĂŒnstler Hans Rams geschaffen hat, steht fast genau im Zentrum der Kirche, die BĂ€nke sind seitlich und zum Eingang hin angeordnet.

Als zentraler Ort in der Mitte der Kirche, in der Mitte der Gemeinde, in der Mitte jeglichen christlichen Lebens, sei der Altar, so Kardinal Lehmann, als Zeichen der Gemeinschaft mit Jesus Christus zu verstehen.

 

 

 

 


Zwischen den zwei ĂŒbereinander liegenden Steinplatten des Altars ist ein Hohlraum in Form eines Kreuzes eingearbeitet, in dessen Mitte eine Einbuchtung fĂŒr die Reliquien geschaffen wurde.

                             Es liegt eine Urkunde bei, die auf die Namen der Heiligen hinweisen.
Reliquien kl

Es sind Reliquien der heiligen MĂ€rtyrer St. Innocenz, St. Severus, St. Tranquillius, und eine Reliquie aus der Gemeinschaft der heiligen Ursula, die frĂŒher zur katholischen Kirche St. Josef in Dittelsheim gehörte.

 


Das neue Fensterbild ĂŒber der EingangstĂŒr baute Fa. MĂŒnch auf Grund des siebzigsten Geburtstages unseres Bischofs Karl Kardinal Lehmann als Geschenk an ihn ein. Fensterbild

Wir danken der Fa. MĂŒnch aus
GROSS-UMSTADT und unserem Bischof Karl Kardinal Lehmann fĂŒr dieses Fenster in unserer Kirche.
 


ErklĂ€rung zum Fenster:  „Die Grundlage ist Christus im Zentrum des Bildes,
der fĂŒr uns gestorben ist zur Vergebung unserer SĂŒnden.
Das Bild weist die TrinitÀt - Vater - Sohn - Heiliger Geist auf, sowie die Wege des
Lebens in der Gemeinschaft der Menschen im Zelt der Kirche.“



 

 


 

 


 

Altarweihe0307

 

altar klein

 

Eingang 25.3.2016

 

 

 

 

200 Jahre Pfarrkirche St. Jakobus d.Ä.

Am Sonntag, den 2.5.2010 feierte die Pfarrgemeinde St. Jakobus in Hessloch den 200. Jahrestag der katholischen Pfarrkirche.
Die Liturgie des festlichen Pontifikalamtes zelebrierte Weihbischof Dr. Werner Guballa mit den Pfarrern Michael Roos und Alfons Blumenfeld.
Die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes ĂŒbernahmen die Kirchenchöre der Gemeinden Hessloch, Herrnsheim und Westhofen unter Leitung von Stephan Wernersbach, Christian Bonath spielte die Orgel.
In seiner Predigt erinnerte Dr. Guballa an die Geschichte der Kirche, die mit bescheidenen Mitteln am 16. September 1810 benediziert wurde und an die widrigen ZeitumstaÀnde um 1800.
Mit dem Weihetag feiern wir auch den Geburtstag der jetzigen Kirche. Wir wissen von den VorgĂ€ngerinnen, die urkundlich erwĂ€hnt sind, und kommen aber auf dem Weg der Geschichte zu der Erkenntnis, dass nicht fĂŒr das Bauwerk allein diese Gemeinde dankt.
Sie dankt vielmehr fĂŒr ein Haus aus lebendigen Steinen, fĂŒr Menschen aus der Geschichte dieser Gemeinde und fĂŒr Menschen, die in der Gegenwart das Leben von St. Jakobus und St. Sebastian prĂ€gen, fĂŒhrte der Weihbischof aus.
200 Jahrfeier1

In den Mittelpunk seiner Predigt stellte Dr. Guballa die Weisung Jesu
„Liebt einander, so wie ich Euch geliebt habe!“
So haben wir gerade im Evangelium gehört so der Weihbischof. Ist das nicht auch eine Botschaft fĂŒr unsere Welt und fĂŒr das Zusammenleben in unserer Gesellschaft? Denn die Liebe von der Christus spricht, umfasst nicht nur die eigenen Glaubensgenossen, sondern umfasst einen jeden Menschen, wo immer er lebt, weil wir in ihm ein Ebenbild Gottes, den Bruder und die Schwester erkennen, die in Gott ihren Ursprung haben. Hass, Intoleranz und Gewalt erfahren wir in unserer Welt weiß Gott genug. Die blutigen Kriege sprechen eine deutliche Sprache.
Nach dem Festgottesdienst gab es einen Empfang, bei dem alle Besucher die Möglichkeit hatten mit dem Bischof ins GesprÀch zu kommen.

Die Predigt von Weihbischof Guballa, die er uns dankenswerterweise zur VerfĂŒgung gestellt hat, finden sie unter Impulse und Predigten.

 

200 Jahre, eine Zusammenfassung Stand Ostern 2010
Anlass zur Freude gab es aber innerhalb des GebĂ€udes, in dem Sonntag fĂŒr Sonntag nicht nur Gottesdienste zelebriert, sondern auch Taufen und Hochzeiten gefeiert wurden, die jĂ€hrlich von den 35 Seelsorgern seit 1810 chronologisch verzeichnet wurden.
Insgesamt 4966 mal wurde das weise Taufkleid den TĂ€uflingen ĂŒbergezogen, d.h. dass durchschnittlich 25 Taufen jĂ€hrlich durchgefĂŒhrt wurden Im Jahr 1810 waren dies 22 und im Zuge des starken Bevölkerungszuwachs' im 19. Jahrhundert stieg diese Zahl auf bis zu 47, die in den Jahren 1872 und 1901 erreicht wurden. Im Verlauf des 20 . Jahrhunderts pendelte sich die jĂ€hrliche Taufzahl auf +/- 20 ein, wĂ€hrend ab der Zeit des so genannten „Pillenknicks" nur noch 10 Kinder im Schnitt getauft wurden. Den traurigen Rekord von einer Taufe hĂ€lt ĂŒbrigens das vergangene Jahr.
Bevor Mutter und Vater mit dem Neugeborenen zur Taufe schreiten, sollte natĂŒrlich geheiratet werden.
In den letzten zweihundert Jahren gaben sich insgesamt 1364 Paare das Jawort, was einem Jahresdurchschnitt von ca. 7 Trauungen entspricht. Rekordjahr ist 1972 mit 17 Eheschliessungen, wĂ€hrend in den Jahren 2006, 2008 und 2009 in Heßloch nicht kirchlich geheiratet wurde.
In den Jahren der beiden Weltkriege kam es natĂŒrlich ebenfalls zu wenigen Hochzeiten, aber jeweils 1919 und 1946 kam es zu starken Anstiegen Letztlich bleibt zu hoffen, dass der negative Trend der letzten Jahre sich wieder wendet und sich mehr junge Paare (auch Ă€ltere) trauen, bewusst in der Kirche „Ja" zu sagen und irgendwann dann mindestens einmal, besser zwei- oder mehrmals ein Neugeborenes durch die Taufe in unserer schönen Pfarrkirche der Liebe und FĂŒrsorge Gottes anvertrauen.
 

 

 

die Orgel

unsere Glocken

zum Denkmal MariensÀule

 

 


(In Dehios Handbuch der deutschen KunstdenkmĂ€ler lesen wir ĂŒber die KunstschĂ€tze der
Heßlocher Kirche: “1810, Saalbau mit dreiseitigem Schluß, Turm 1860.- Über dem neuen
Hochaltar großes ÖlgemĂ€lde einer Verherrlichung MariĂ€ in figurenreicher Komposition,
erste HÀlfte 17.Jh., niederlÀndisch anmutend; angeblich aus dem Antoniterkloster in Alzey.
Furnierter Seitenaltar mit Muttergottes, Mitte 18. Jh., aus Mölsheim.-Runde Kanzel, um
1810. [...] Zwei BeichtstĂŒhle um 1760. - Reizender hl.Wendelin, um 1770.- In der Vorhalle
einfache spÀtgotische Muttergottes aus der 1806 abgebrochenen Gnadenkapelle von 1728
vor dem Ort. - Hl. KĂŒmmernis,18. Jh."
Georg Dehio: Handbuch der Deutschen KunstdenkmÀler. Rheinland-Pfalz/Saarland. 2.
bearbeitete und erweiterte Auflage MĂŒnchen 1984. Seite 369)

>>zurĂŒck<<             

 

 

Sankt-Jakobus GOWEBCounter by INLINE
Dittelsheim-Heßloch
Gottesdienstzeiten
Sankt-Jakobus
Sankt-Peter und Paul
Sankt-Georg
Sankt-Josef
Sankt-Johann Baptist
Aktuelles
Seelsorger
Dienste u. Gruppen
Gremien
Impressum
Impulse / Predigten
Kath. Kindergarten
Der Jakobsweg
Haus St. Sebastian
Haus St. Michael
Kirchenchor Westhofen
Kirchenchor-Hessloch
externe Links